Bei den heutigen Anforderungen, die an die Studenten gestellt werden, ist es nur sehr wenigen möglich, für ihren Lebensunterhalt auch noch zu jobben. In der Regel kämen dafür nur Jobs in Frage, die entweder Abends, oder in der Nacht, oder am Wochenende auszuüben wären, und das meist auch noch in unterbezahlten Dienstleistungsjobs. Abends und am Wochenende müssen die Studenten aber lernen, für ihre Klausuren und Abschlussarbeiten. Und die Nacht sollte für Studenten zum Schlafen da sein, denn am Tag über müssen sie sich ja in die Hörsäle setzen und ihren Professoren lauschen.
Vor einiger Zeit hat die Finanzwirtschaft insbesondere für die Studenten aber eine Lösung gefunden, und zwar in Form des Studentenkredits. Dieser ist so konzipiert, dass er sich den Bedürfnissen des Studenten voll und ganz anpasst. Das heißt der Betrag, der monatlich ausgezahlt werden soll, ist frei wählbar. Der Student kann sich mit einer derartigen sicheren finanziellen Absicherung im Rücken dabei voll auf sein Studium konzentrieren.
Der Studentenkredit besteht dabei aus drei Phasen. – Einer Auszahlungsphase, die sich über 60 Monate erstrecken kann, also fünf Jahre, bzw. 10 Semester, die auch „Bummelstudenten“ eine Chance zur Beendigung des Studiums lassen, sowie einer Rückzahlungsfreien Zeit, die sich von dem Ende des Studiums bis zur dritten Gehalteszahlung durch ein Unternehmen erstrecken kann. – Insgesamt dauert die Rückzahlungsfreie Zeit 12 Monate nach dem Ende des Studiums. Zeit um sich eine Stelle zu suchen ist also genug. Die Rückzahlungsphase beginnt schließlich spätestens zum 3. Monat nach dem Beginn eines Berufes. Aber auch bei der Rückzahlung ist ein Studentenkredit so flexibel, wie im Bezug auf die Auszahlungsphase. Maximal 144 Monate hat ein ehemaliger Student Zeit einen Studentenkredit zurückzuzahlen.